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Wie wählt man eine SEO-Agentur aus? Checkliste für Verträge, Berichte und Abschlussprüfungen.

Dieser Artikel wurde von uns verfasst, einem Unternehmen, das SEO-Dienstleistungen anbietet. Wir möchten unsere Position klarstellen: Wir haben ein Interessenkonflikt, aber genau deshalb wissen wir, wie die Branche arbeitet. Alle in diesem Artikel genannten Kriterien können Sie verwenden, um jeden Anbieter, einschließlich uns, zu überprüfen – und genau aus diesem Grund haben wir diesen Artikel geschrieben.

Dieser Abschnitt

  • ·Überlegen Sie sich vorher genau, was Sie kaufen möchten.
  • ·Rotflagge in der Präsentationsphase
  • ·Vertragsbedingungen
  • ·Berichtsformat
  • ·Prüfung des Entwurfs
  • ·Die Aufgaben, die Sie selbst erledigen müssen.

Überlegen Sie zunächst genau, was Sie kaufen möchten.

Der Begriff „SEO-Dienstleistungen“ umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben: Technische Optimierung (Verbesserung der Website-Struktur, Indexierungsprobleme, oft einmalige Leistungen), Content-Erstellung (kontinuierliche Erstellung von Artikeln und Seiten) oder umfassende Beratung (Strategie, Umsetzung und Messung). Die unterschiedlichen Bedürfnisse erfordern unterschiedliche Anbieter – ein Team mit technischem Know-how garantiert nicht automatisch, dass es Inhalte für Ihre Branche erstellt. Auch eine Massenproduktion von Inhalten kann Ihre Website nicht verbessern. Zuerst sollten Sie intern festlegen, welche Leistungen Sie benötigen und welches Budget Sie haben, bevor Sie Anbieter vergleichen. Andernfalls vergleichen Sie nicht auf dem gleichen Niveau. Die Kostenstrukturen der verschiedenen Arten von SEO-Dienstleistungen finden Sie auf unserer öffentlichen Seite zu SEO-Kosten.

Red Flags im Präsentationsprozess

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie folgende Aussagen hören, da jede davon eine konkrete Begründung hat:

  • „Garantierte Platzierung an erster Stelle“ – Die Platzierung wird durch Algorithmen bestimmt, und kein Anbieter kann dies garantieren. Methoden, die kurzfristig zu einer besseren Platzierung führen, bergen in der Regel Risiken.
  • „Garantierte KI-Zitate“: Keine Plattform bietet einen solchen Zugang. Das ist ein typisches Beispiel für irreführende GEO-Verkaufsversprechen.
  • „Wir haben eine besondere Beziehung zu Google“ – Google bietet keine kostenpflichtigen oder anderweitigen Möglichkeiten für eine natürliche Platzierung.
  • „Ein Monat dauert“ – Wiederholung und Bewertung über Wochen und Monate, Versprechungen schneller Ergebnisse basieren oft auf der Manipulation kurzfristiger Kennzahlen.
  • „Sehr günstiges monatliches Paket – Die gängige Realität bei sehr günstigen, umfassenden Paketen ist, dass sie auf Standardangeboten basieren und keine individuellen Anpassungen oder Messungen beinhalten.“

Wichtige Punkte, auf die bei einem Vertrag geachtet werden sollte:

Vor dem Vertragsabschluss wurden alle Punkte einzeln geprüft, um festzulegen, was Sie im Falle des Vertragsendes behalten: Eigentum der Vermögenswerte – Wer besitzt die GSC- und GA4-Konten?; Wer besitzt die Urheberrechte an den Inhalten?; Werden externe Links bei Vertragsende entfernt?; Bedingungen für den Austritt – Frist und Kosten für eine vorzeitige Kündigung sowie eine Liste der zu übergebenen Inhalte.; Definition des Umfangs – Welche Aufgaben werden monatlich ausgeführt, welche Inhalte werden erstellt und wer ist für die Überprüfung verantwortlich?; Auftragsvergabe – Werden Inhalte und Links an Dritte ausgelagert? Unsere Position ist in unserer Preisliste klar festgelegt: Die Konten sollten von Anfang an im Namen des Kunden geführt werden. Sie können dies von jedem Anbieter verlangen.

Wie kann man Finanzberichte richtig lesen, um nicht getäuscht zu werden?

Erstes Prinzip: Fordern Sie selbst die Berechtigungen für das Google Search Console (GSC) an. Die Darstellung von Berichten kann angepasst werden, aber die ursprünglichen Daten von GSC dürfen nicht verändert werden – Sie können diese jederzeit selbst überprüfen. Zweites Prinzip: Unterscheiden Sie zwischen Marketing-Metriken und tatsächlichen Geschäftsergebnissen. Zahlen wie „Gesamt-Impressionen“ oder „Durchschnittliche Platzierung“ können leicht manipuliert werden (z. B. durch die Erstellung vieler Long-Tail-Seiten). Wichtiger sind Klicks, Verweildauer auf der Seite und die Anzahl der Anfragen, die nach dem Besuch der Seite gestellt werden. Drittes Prinzip: Seien Sie vorsichtig bei Screenshots – Suchergebnisse sind individuell und regional beeinflusst. Screenshots können für bestimmte Zeiträume und Suchbedingungen erstellt werden. Bitten Sie den Anbieter, die Suchdaten von GSC anstelle von Screenshots zu verwenden. Wenn in den Berichten nie erwähnt wird, welche Bereiche „nicht optimal“ waren, ist dies ebenfalls ein Hinweis.

Wie sollte die Abnahme und die Testphase gestaltet werden?

Eine sinnvolle Akzeptanzplanung sollte „verpflichtende“ und „nicht verpflichtende“ Aspekte unterscheiden: Technische Reparaturen können überprüft werden – dies umfasst die Anzahl der Probleme, die Reparaturliste und den Status der Bearbeitung, wobei objektive Kriterien gelten. Ranglisten und Traffic können nicht garantiert werden – die Überprüfung bezieht sich darauf, ob die Arbeit tatsächlich erledigt wurde und ob die Kommunikation transparent ist. Praktische Empfehlung: Die Zusammenarbeit sollte in zwei Phasen unterteilt werden: Eine einmalige technische Überprüfung und Reparatur (1 bis 3 Monate, mit klaren Ergebnissen) und anschließend die monatliche Inhaltsbereitstellung. Es ist ratsam, von Anfang an einen umfassenden Vertrag abzuschließen, bei dem die Verhandlungsmacht vollständig beim Gegenüber liegt. Bei der ersten Überprüfung sollte man folgende Punkte klären: Kann der Gegenüber klar darlegen, „warum diese Maßnahmen durchgeführt werden“, und stimmen die präsentierten Daten mit den ursprünglichen Vereinbarungen überein?

Was Sie selbst tun können: Gute Lieferanten benötigen auch gute Kunden.

Der folgende Absatz wird in den meisten Beschaffungsrichtlinien nicht erwähnt: SEO-Outsourcing bedeutet nicht, einfach das Problem an Dritte abzugeben. Effektiver Inhalt erfordert Ihre eigene Expertise – Fallstudien, fachliche Einsichten, häufig gestellte Fragen von Kunden, die von den Dienstleistern nicht erstellt werden können. Außerdem sollten Sie monatlich etwa eine halbe bis eine Stunde für Interviews oder die Überprüfung des Inhalts einplanen, da dies die Qualität erheblich verbessern würde. Auch der Entscheidungsprozess sollte mit den technischen Anforderungen des Webauftritts abgestimmt sein. Wenn es beispielsweise drei Monate dauert, bis die technischen Änderungen umgesetzt werden, kann man den Dienstleister nicht für mangelnde Effizienz verantwortlich machen. Bevor Sie eine Zusammenarbeit beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass jemand im Unternehmen in der Lage ist, die Inhalte zu prüfen, Feedback zu geben und technische Änderungen zu veranlassen. Diese Person muss nicht SEO-Kenntnisse haben, sondern Ihr Geschäft verstehen.

Referenzen

Häufig gestellte Fragen

Gibt es günstige, umfassende Monatsabonnements, die man kaufen kann?
Zuerst müssen die genauen Rahmenbedingungen geklärt werden. Vergleichen Sie die konkreten Aufgaben, Ergebnisse und Verantwortlichkeiten, die monatlich ausgeführt werden sollen, und achten Sie darauf, ob kostengünstige Lösungen typischerweise auf standardisierte Inhalte, den Verzicht auf technische Aspekte und die Bereitstellung von lediglich ausgedruckten Screenshots beschränkt sind. Nachdem die Rahmenbedingungen klar definiert sind, stellt sich heraus, dass einige kostengünstige Lösungen tatsächlich teuer sein können.
Welche Nachweise können Sie vor Vertragsabschluss vom Lieferanten verlangen?
Nachprüfbare öffentliche Fallbeispiele (d.h. Seiten und Inhalte, die tatsächlich durchsucht und überprüft werden können, anstatt nur Screenshots), detaillierte Anweisungen (d.h. eine klare Beschreibung der durchgeführten und nicht durchgeführten Schritte) sowie schriftliche Zusagen zur Eigentumsverhältnisse. Screenshots von Erfolgsfällen sind am leichtesten zu fälschen, daher ist die Nachprüfbarkeit entscheidend.
Eigenständiges SEO-Lernen oder Outsourcing: Was ist die richtige Wahl?
Kleine Website, viel Zeit, geringe Wettbewerbsintensität: Das Erlernen der Grundlagen (z.B. GSC, technische Überprüfung, Content-Richtlinien) ist oft ausreichend. Die Artikel auf dieser Seite sind speziell dafür geschrieben. Bei starkem Wettbewerb, wenig Zeit oder bereits bestehenden technischen Schulden: Die Auslagerung ist oft die realistischere Option – aber unabhängig davon, welchen Weg man wählt, sollte man die Kontrolle über das Konto behalten.
Worauf sollte man bei einem Wechsel des SEO-Dienstleisters achten?
Die Übergabedokumentation sollte mindestens folgende Punkte enthalten: Übertragung von GSC/GA4-Berechtigungen, Liste der Inhalte und Überprüfung der Urheberrechte, Liste der bereits erstellten externen Links sowie den Status laufender Projekte. Besonders beunruhigend ist, wenn das Konto noch beim vorherigen Anbieter registriert ist – aus diesem Grund ist es wichtig, die Eigentumsverhältnisse bereits bei Vertragsabschluss zu klären, anstatt erst beim Ausstieg festzustellen.

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